Fährverkehr Bornholm: Der Weg zum Wechsel

Mols-Linien gewann die Ausschreibung gegen Færgen!

Molslinjen – demnächst Bornholmslinjen – gewann das Ausschreibungsrennen gegen Færgen!

Der Weg zum Wechsel

Ende 2014: Ein neues Verkehrsabkommen Bornholm legt Eckdaten für den öffentlich geförderten Fährverkehr von und nach Bornholm fest.

Anfang 2015: Im Verkehrsabkommen fehlt der Zuschuss für die sogenannte Reservefähre, die der Konzessionsinhaber für den Fährverkehr vorhalten muss. Das Schiff ist für den Betrieb der eigentlich nicht subventionierten Direktroute nach Deutschland wichtig. Eine Petition, unterzeichnet von rund 26.000 Bornholmer und Bornholm-Fans aus den In- und Ausland, bringt die Regierung zum Einlenken: Es gibt auch zukünftig rund 30 Mio. Kronen jährlich – ca. 4 Mio. € – für die Reservefähre. Details in den Bornholm.de-News.

Nov. 2015: Das Verkehrsministerium schreibt die Konzession für den Bornholm-Verkehr 2018–2028 aus.

18. April 2016: Bis zum Stichtag legen der bisherigen Konzessionsinhaber BornholmerFærgen aus Rønne und die im jütländischen Aarhus beheimateten Reederei Mols-Linien Angebote vor.

10. Mai 2016: Mols-Linien erhält den Zuschlag. Die Reederei verspricht höhere, durchschnittliche Preissenkungen als BornholmerFærgen. Details in den Bornholm.de-News.

20. Mai 2016: Kurz vor Ablauf einer gesetzlich vorgeschriebenen, zehntägigen Prüffrist reicht BornholmerFærgen Klage gegen die Vergabe ein. Dies wird mit zahlreichen Details begründet, von der angeblich zu geringen Anzahl von Handwaschbecken auf Schiffen der Mols-Linien bis zum Vorwurf, der vom Konkurrenten vorgesehene Schiffstyp sei für das Seegebiet zwischen Bornholm und Ystad ungeeignet. In einer Klageerwiderung weist Mols-Linien alle Vorwürfe zurück.

21. Juni 2016: Einen Tag, nachdem die zuständige Klagekammer für Vergabeverfahren nach EU-Recht der Klage von BornholmerFærgen die aufschiebende Wirkung abgesprochen hat, unterzeichnen Mols-Linien und Verkehrsministerium den Vertrag über den Bornholmverkehr 2018-2028. Details in den Bornholm.de-News.

22. Juni 2016: Kaum ist die Tinte unter dem Vertrag mit dem Verkehrsministerium trocken, bestellt Mols-Linien in Finnland eine neue RoPax-Fähre für die Rønne-Køge Route, die aber auch auf der Route Rønne-Sassnitz zum Einsatz kommen dürfte. Details in den Bornholm.de-News.

23. Juni 2016: Mols-Linien bestellt eine weitere Katamaran-Schnellfähre in Australien und sichert sich die Option für eine weitere. Bisher besitzt Mols-Linien 3 Schnellfähren, eine vierte ist bereits im Bau.Details in den News von Fähren-Aktuell.

6. Juli 2016: Mols-Linien gibt bekannt, die für 1500 Passagiere zugelassene Povl Anker als Reservefähre von Færgen zu übernehmen. Das Schiff ist seit 1978 permanent im Einsatz auf den Routen von und nach Bornholm und bei der Inselbevölkerung äußerst populär. Details in den Bornholm.de-News.

1. September 2016: Auf den beiden Hauptrouten Ystad – Rønne und Køge – Rønne werden mit Hilfe staatlicher Fördermittel die Passagepreise für die Vor- und Nachsaion (Sept. bis Mitte Juni) deutlich gesenkt – Details in den Bornholm.de-News

13. September 2016: Die Bornholmer Lokalzeitung Bornholms Tidende meldet, dass Mols-Linien die auf der Insel geradezu verehrte „Reservefähre“ Povl Anker grundlegend überholen lassen will inklusive Verbesserungen im Küchen- und Restaurantbereich sowie bei der Motorleistung. Wann die Arbeiten ausgeführt werden, ist zu diesem Zeitpunkt noch nicht bekannt.

6. März 2017: Mols-Linien benennt sich zu Molslinjen um und erklärt, dass die Routen von und nach Bornholm unter dem Routen-Namen Bornholmslinjen betrieben werden sollen.

10. Juli 2017: Molslinjen präzisiert Pläne für den Fährverkehr zwischen Sassnitz-Mukran und Rønne: Es wird ab September 2018 über 200 Abfahrten pro Jahr mehr geben und damit gut 200 000 Passagierplätze mehr pro Jahr! Klicken Sie hier für die Details!

1. September 2018: Bornholmslinjen soll den Verkehr von Færgen übernehmen.

© Hans Klüche 2017 (zuletzt aktualisiert 10. Juli 2017)

 
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