Angeln auf Bornholm liegt im Trend

Angeln auf der Ostseeinsel Bornholm liegt im Trend, denn wo sonst kann man besser bei frischer Ostseeluft und in relativer Abgeschiedenheit die Seele baumeln lassen und zugleich dem Angelsport frönen? Jahr für Jahr ziehen zwischen den Monaten November und Januar die Meerforellen zum Laichen in das Süßwasser der Ostsee. Auf Bornholm legen sie ihren Laich dann in einen der 23 Bachläufe, welche sich über die Insel ziehen. Die genetischen Stämme unterscheiden sich dabei in jedem Bachlauf. Das bedeutet, dass jede Meerforelle immer wieder in denselben Bach zieht, wo sie die eigenen Nachkommen aufzieht. Für den Fang der Meerforellen ist übrigens nicht selten der Wind mit entscheidend. Denn je flacher die Wellen, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass sich dort Forellen aufhalten könnten. Angelfreunde wissen dennoch, dass auch das Glück eine tragende Rolle spielt. Denn eine Garantie für einen satten Fang gibt es nicht.

Abwechslung vom stressigen Alltag als Manager

Auf Bornholm gibt es sogar ungewöhnliche Angel-Seminare für Manager und Führungskräfte unter dem Titel „Der Weg des Jägers”. Das Seminar dient den oft gestressten Managern als Ausgleich zum hektischen Alltag. Sie sollen für wenigstens eine Woche zur Ruhe kommen und mal etwas anderes erleben. Statt am Schreibtisch an der Küste sitzen und die Wellen betrachten, das sei „Honig für die Seele“. Viele Manager, die einmal hier waren, kehren immer wieder gerne zurück. Kein Wunder angesichts der Umgebung auf der dänischen Insel. Doch nicht nur Manager und Angelfreunde kommen zum Angeln nach Bornholm, sondern auch Bürger aus allen anderen Gesellschaftsschichten. Wie auch immer, Bornholm kann wohl auch in den kommenden Jahren mit steigenden Besucherzahlen rechnen, auch mit immer mehr Anglern.