Kein Frust für Soluna Samay trotz Platz 23

Am 21.Januar endete der dänische Vorentscheid für den Eurovision Song Contest mit einem Außenseitersieg: Soluna Samay, die in Dänemark als Bornholmerin angesehen wird, wurde für ihr Land nach Baku geschickt. Der Song ›Should’ve Known Better‹ brachte die 21jährige mit dem Straßenmusiker-Image sogar bei vielen, auch deutschen Kritikern in den Kreis der Favoriten – am Ende kam ein 23. Platz unter 42 Nationen heraus. Immerhin erreichte Soluna Samay das Finale und war damit besser als die Vertreter u.a. aus Österreich, der Schweiz oder den Niederlanden.

Soluna Samay war zwar überrascht vom bescheidenen Abschneiden, aber nach dem ersten Frust kam die Erkenntnis: Das Erlebnis European Song Contest kann mir niemand nehmen. Immerhin brachte dasProjekt Baku der Sängerin, die früher oft in Kopenhagens Fußgängerzone Strøget spielte, einen Plattenvertrag  bei einem internationalen Label – ihr Debutalbum soll in Skandinavien, den  drei deutschsprachigen Ländern und in den Niederlanden erscheinen.

Ähnlich wie Bornholms Superstar Aura Dione blickt Soluna Samay auf ein Leben zurück, das vom mobilen Hippie-Lebensstil ihre Eltern geprägt wurde. 1990 als Kind des aus der Nähe von Stuttgart stammenden „Straßenmusikers“ und Singer-Songwriters Gee Gee Kattel und einer Schweizerin in Guatemala geboren, kam  Soluna Samay im Alter von 10 Jahren nach Bornholm und verlebte dort ihre Teenager Jahre.

Eine YouTube Version von ›Should’ve Known Better‹ sowie viele Links zu Soluna Samay und ihrem ESC-Auftritt wurden in unserem Forum von ›ralf‹ und anderen Usern gepostet – Dank dafür an alle! Und nach dem, was man im Forum liest, haben unsere User auch etliche Anrufe für Soluna gemacht – immerhin stammten 5 der 21 dänischen Punkte aus Deutschland!