Forum: Bahn, Bus, Fähre, Flug – Reiseweg nach Bornholm
Thema: Neuer Verkehrsvertrag 2017 / Aus für Sassnitz?

Du willst nach Bornholm mit dem eigenen Auto? Du hast aber noch viele Fragen zum Thema "Bornhom mit der Fähre". Oder möchtest Du ohne Auto auf die Insel? Welche Reisewege sind empfehlenswert? Wie kann man sparen? Wo ist oft alles ausgebaucht? Hier ist der Bereich für Deine Fragen und Tipps.
michaelm
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Beitragvon michaelm » 27.03.2015, 14:41

Hallo Stefan,
ja, das mit der Reparatur der Hammerodde wird sich hinziehen, denn sie soll erst am 7. April in die Werft in Schweden aufgenommen werden.
http://www.tv2bornholm.dk/?newsID=89760

Unklar sind noch die Schäden an der linken Schraube, das wird man erst im Dock sehen, es kann gut sein, das die Fähre erst Ende April wieder einsatzfähig ist.
Dazwischen liegt allerdings Ostern und Ostern ist Saison.

Das hat einmal zur Folge, das auf der Ystad-Route nächtliche Sondereinsätze gefahren werden:
http://www.tv2bornholm.dk/?newsID=89784
Zum anderen braucht es sogar noch die schwedische Aushilfsfähre, die dann auf der Køge Route den Frachtverkehr übernehmen wird, während die Povl Anker die Passagiere übernimmt.

Wie die Bornholmer Passagerforeningen hinweist, zeigt all das ganz deutlich die absolute Notwendigkeit einer Reservefähre für Bornholm. Allein in den ersten drei Monaten diese Jahres wurde nämlich die Reservefähre sechs bis siebenmal so oft gebraucht, wie in den letzten 3-4 Jahren zusammen.

Uwe
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Beitragvon Uwe » 28.03.2015, 06:14

Hallo
Auf Rügen macht man sich auch Gedanken über die Fährverbindung. Hier was ganz aktuelles aus der Ostseezeitung:
http://www.ostsee-zeitung.de/Vorpommern ... ach-Ruegen

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Friese
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Beitragvon Friese » 10.04.2015, 08:45

Moin Guggst du hier :!:

http://tidende.dk/?Id=63601

Friese
"Raumschot ist besser als Gegenwind !!!!!!"

Marcel Brech
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Beitragvon Marcel Brech » 14.04.2015, 21:02

Der jetzige Vertrag wurde nun bis 2018 verlängert. Damit gibt man anderen Reedereien noch Zeit um sich zu bewerben bzw. Neubauten ins Gespräch zubringen. Der Staat hat aber noch keine Lösung für die Ersatzfähre gefunden.

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Loriot
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Beitragvon Loriot » 14.04.2015, 21:50

Was mich zu dem Thema nochmal interessiert:

War nicht ein Kriterium, dass die Povl Anker nur noch bis 2017 die Abgasanforderungen oder Umweltauflagen erfüllt und dann entweder umgerüstet (neue Maschine?) oder erneuert werden muss? Statt Schiffsdiesel sollte sie doch schon ab 2015 mit teurem "sauberem" Diesel betrieben werden, um die Abgasnormen zu erfüllen. Dann verstehe ich nicht, wie sie doch noch bis 2018 im Einsatz bleiben kann...

Aber wahrscheinlich habe ich da wieder einiges durcheinander gebracht bzw. falsch in Erinnerung. :P

Viele Grüße
Loriot

Multicar
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Beitragvon Multicar » 15.04.2015, 02:42

Hallo Loriot,

die SECA-Vorschriften über die Senkung des Schwefelgehaltes in den Abgasen ist das eine Thema.

Die POVL ANKER lässt sich locker weiterhin mit Marinediesel betreiben. Eine Umrüstung mit einen Scrubber (Abgaswäscher) ist bei dem Alter des Schiffes unwahrscheinlich. So ein Teil kostet mindestens 8 Mio €.

Die andere Sache ist die Klasse (Schiffs-TÜV). Ohne die genauen Schiffsdaten zu kennen, ist 2018 die Große Klasse - Untersuchung fällig. Jetzt ist die alte Dame Ende 1978 in Betrieb genommen worden. Die Große Klasse - Untersuchung ist alle 5 Jahre erforderlich. Könnte also noch für die Saison 2018 reichen.

Ob man sich dann noch eine erneute Untersuchung antut? Ich wage es zu bezweifeln. Die alte Dame ist dann 40 Jahre alt...

LG Stefan

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Loriot
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Beitragvon Loriot » 15.04.2015, 22:42

Hallo Stefan,

Multicar hat geschrieben:Die POVL ANKER lässt sich locker weiterhin mit Marinediesel betreiben. Eine Umrüstung mit einen Scrubber (Abgaswäscher) ist bei dem Alter des Schiffes unwahrscheinlich. So ein Teil kostet mindestens 8 Mio €.

Die andere Sache ist die Klasse (Schiffs-TÜV). Ohne die genauen Schiffsdaten zu kennen, ist 2018 die Große Klasse - Untersuchung fällig. Jetzt ist die alte Dame Ende 1978 in Betrieb genommen worden. Die Große Klasse - Untersuchung ist alle 5 Jahre erforderlich. Könnte also noch für die Saison 2018 reichen.


vielen Dank für Deine Hintergrundinformationen zu dem Thema!
Weißt Du zufällig, wie viel Treibstoff so eine Fähre (wie misst man das, pro Seemeile? pro Stunde?) verbraucht und wie groß der Preisunterschied zwischen "Schiffsdiesel" und "Marinediesel" ist. Lustig finde ich, dass sich hinter der militärischen Bezeichnung mal die saubere Variante verbirgt. 8)

Wenn der Treibstoff wirklich deutlich hochwertiger wäre, könnte vielleicht ja auch der Verbrauch sinken. Aber wahrscheinlich handelt es sich nur um den Schwefelgehalt und die alten Maschinen haben zu Gunsten der Robustheit eh nur einen schlechten Wirkungsgrad.

Die Kosten für eine Abgasreinigungsanlage sind ja erschreckend hoch, das hätte ich nicht erwartet. :shock: Da an der eigentlichen Maschine nichts geändert werden kann, wird da offenbar eine kleine Chemiefabrik nachgerüstet. Mein Auto möchte gerne ca. 20l Harnstoff auf 10.000km haben, bei der Maschine reicht das wahrscheinlich nicht aus. :twisted:

Zum Thema der "Klasse" muss ich mich hier in der erweiterten Verwandtschaft mal schlau machen, da gibt es einen gerade berenteten Kapitän "auf großer See". Beim Auto reicht es für den TÜV ja, dass die zum Zeitpunkt der Zulassung gültigen Bestimmungen erfüllt werden. Wahrscheinlich ist das insbesondere bei Passagierfähren aber wieder anders? Oder es gibt auch ein "H"-Kennzeichen für die Povl, aber dann darf sie wahrscheinlich auch nur noch Museumsfahrten machen. :P

Ist die Klasse eine EU-geregelte Angelegenheit? Was macht denn eigentlich die Jens Kofoed, die 1979 in Dienst gestellt wurde und seit 2006 für Schweden herumgondelt? Müsste die nicht die gleichen Probleme haben?
(Die wurde damals übrigens für schlappe 6,4 Mio Euro verkauft)

Viele Grüße
Loriot

Multicar
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Beitragvon Multicar » 16.04.2015, 00:09

Hallo Loriot,

hier mal die aktuellen Preise für Schweröl und Marinediesel aus Rotterdam:

Schweröl 340,-- US-$ pro 1t

Marinediesel 534,50 US-$ pro 1t

Der Verbrauch hängt von vielen Faktoren ab - Ladung, Wetter, Geschwindigkeit etc.

Ob der Marinediesel nun besser ist, wage ich zu beweifeln. Für die Umwelt schon, aber für die Schiffsmaschine? Man stelle sich nur vor, man mache aus einem Alkoholiker einen trockenen Alkoholiker. In der ersten Zeit gibt es Entzugserscheinungen. So geht es den Motoren auch...

Die Klassen-Zertifizierung ist international geregelt - da ist die EU viel zu klein.

LG Stefan

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Loriot
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Beitragvon Loriot » 18.04.2015, 09:39

Hallo Stefan,

Multicar hat geschrieben:Schweröl 340,-- US-$ pro 1t
Marinediesel 534,50 US-$ pro 1t

Der Verbrauch hängt von vielen Faktoren ab - Ladung, Wetter, Geschwindigkeit etc.


das ist ja schon ein "kleiner" Unterschied. :wink: Dass natürlich der Verbrauch von diversen Faktoren abhängt, ist logisch. Meine Überlegung war eher, ob bei gleichen Bedingungen der hochwertigere Treibstoff einen besseren Wirkungsgrad (also geringeren Verbrauch) hat, sich dadurch die Mehrkosten also etwas relativieren. Wahrscheinlich sind die alten Motoren aber nicht in der Lage, die theroretischen Vorteile zu nutzen.
Sozusagen: Wenn ich meinen Rasenmäher mit "Super Plus" füttere, dann mäht er auch nicht besser oder sparsamer. :P

In der ersten Zeit gibt es Entzugserscheinungen. So geht es den Motoren auch...

Ja, manchmal sind die Verunreinigungen eingeplant, so wie es früher mit dem bleifreien Benzin auch Schwierigkeiten mit einigen Motoren gab.

Die Klassen-Zertifizierung ist international geregelt - da ist die EU viel zu klein.


Danke für die Info! Da ja das Schwesternschiff auch noch fährt und viele alte Ostseefähren ja ebenfalls international noch betrieben werden, wäre die Chance auf einen neuen "TÜV" durchaus vorhanden. Natürlich ist irgendwann die Frage, ob Nachrüstungen / Reparaturen lohnen oder am Ende ein sparsamerer Neubau günstiger wird. Schön an der alten Fähre ist ja, dass sie noch so viel Platz bietet. Ein Neubau hätte sicherlich kaum noch Kabinen / Liegemöglichkeiten... 8) Das Extrem haben wir ja mit der Hammerodde erlebt, viele Autos aber viel zu wenige Passagierplätze...

Viele Grüße
Loriot

michaelm
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Beitragvon michaelm » 20.04.2015, 08:41

Mit der "Verlängerung" bis 2018 ist das so eine Sache:
http://www.tv2bornholm.dk/search.aspx?c ... 2&offset=0

Das heißt der Vertrag mit Færgen wurde für die Bedienung der Routen von Ystad und Køge nach Rønne verlängert.
Færgen kann damit, muß aber nicht, die Saßnitz Route bis 2018 betreiben, da es sich mangels staatlicher Zuschüsse nicht mehr lohnen würde, dürften sie es schon zum Jahresende 2017 einstellen, wenn nicht sogar vorher.

Zudem muß man genau aufs Datum achten: Verlängerung bis 31.8.2018 - was würden dann wohl die deutschen Touris machen, die im August via Saßnitz zur Insel reisen und erst im September zurück wollen?

Insgesamt haben die Dänen und vor allem die Insulaner mit der Verlängerung etwas mehr Zeit gewonnen, um das Problem mit dem neuen Verkehrsvertrag zu lösen. Für die Saßnitz Fähre sehe ich nicht, das das hilft.

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Loriot
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Beitragvon Loriot » 20.04.2015, 17:43

michaelm hat geschrieben:Das heißt der Vertrag mit Færgen wurde für die Bedienung der Routen von Ystad und Køge nach Rønne verlängert.
Færgen kann damit, muß aber nicht, die Saßnitz Route bis 2018 betreiben, da es sich mangels staatlicher Zuschüsse nicht mehr lohnen würde, dürften sie es schon zum Jahresende 2017 einstellen, wenn nicht sogar vorher.


Das wird ja immer verwirrender, wenn man alle Details richtig interpretiert... Ich gebe ehrlich zu, dass ich das Thema auch mangels Einfluss (außer meinen Unmut "kundzutun", bleibt mir wohl leider nicht viel) nur durch Eure Informationen verfolgt habe.

Aber war es nicht so, dass die Sassnitzroute sich eh ohne Subventionen hält, die waren doch nur auf den anderen Routen gezahlt worden? Wenn also ein Schiff "übrig" ist, dann können sie mit dem im Sommer auf der Urlauberroute noch Geld verdienen.
Ehrlichgesagt kann ich mir kaum vorstellen, dass die Verbindung wirklich komplett wegfallen wird, vielleicht gibt es ein Jahr "böses Erwachen", aber spätestens dann wird - meinetwegen auch ein anderer Betreiber - wieder die Urlauber "schröpfen". ;)

Viele Grüße
Loriot

michaelm
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Beitragvon michaelm » 21.04.2015, 10:51

Hallo Loriot,
ja das ist auch wirklich etwas verwickelt. Ich versuchs mal so:

Der ganze Ärger geht ja gar nicht von der Saßnitzfähre aus, sondern von dem dänischen Verkehrsbudget, was hinter dem Verkehrsvertrag steht.
Dort wurden Zuschüsse in Höhe von jährlich 7 Mio Euro für die sogenannte Reservefähre gestrichen.
Die Reservefähre ist die Povl Anker, die gar nicht das ganze Jahr eingesetzt wird, sondern wirklich als Reserve dient. Ihr Einsatz:
- Fahrten, wenn die Schnellfähren nicht fahren können (Sturm, Eis)
- Wenn eine oder beide Schnellfähren repariert werden müssen (die Katamarane sind anfällig).
- Bei Lastspitzen in der Hochsaison
- Für Sonderfahrten zu Events in Kopenhagen, dem schwimmenden Weihnachtsmarkt (sehr beliebt dort), Tagestouren
- Und (der springende Punkt): Von Ostern bis Oktober auf der Saßnitz Route.

Dort wird zwar auch die kleine Hammerodde eingesetzt, aber Færgen sagt eindeutig, das die Hammerodde viel zu klein ist, um den Saßnitz Betrieb wirtschaftlich zu betreiben.
Die Bornholmer haben sich zuerst und meisten aufgeregt, das ihre Anbindungen an das restliche Dänemark wieder einmal verschlechtert werden, gleichzeitig wurde ja die direkte Zugverbindung nach Ystad gestrichen. Und die Verlagerung der Nachtfähre von Kopenhagen in das umständlich zu erreichende Køge ist auch nicht vergessen.

Streichen der Reservefähre heißt nämlich, das Bornholm an vielen Tagen gar keine oder nur extrem schlechte Fährverbindungen hat, was dann sogar die tägliche Versorgung mit Lebensmitteln einschränken würde.
Erst dann wurde klar, das ohne Reservefähre Povl Anker auch die Saßnitz-Route flach fallen würde, eine Katastrope für den Bornolmer Tourismus.
Die Saßnitz Fähre hängt also indirekt an der ganzen Geschichte.

michaelm
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Beitragvon michaelm » 08.05.2015, 10:49

Geschafft ! Geschafft ! Geschafft !

Es ist geschafft, es gibt eine neue Fährenabsprache, nach der das Transportministerium die fehlenden 30 Mio Kronen zur Verfügung stellt und die Reservefähre erhalten bleibt:
http://www.tv2bornholm.dk/?newsID=90590&cache=manual

Die Bornholmer bekommen daneben auch Zuschüsse, damit die Fährpreise auf ihrer Hauptroute (Ystad) gesenkt werden können, allerdings nur in der Nebensaison. Und der direkte Zugverkehr bleibt leider eingestellt. Genügend Gründe also, das die Passagerforening skeptisch bleibt:
http://www.tv2bornholm.dk/%5Cdefault.aspx?newsID=90600

Dennoch heut ist ein Freudentag für alle Bornholm Fans, wie man auch hier nachlesen kann:
http://bornholmmylove.com/2015/05/07/hu ... omment-187

Freu ! Freu ! Freu ! Freu ! Freu ! Freu !

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Loriot
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Beitragvon Loriot » 08.05.2015, 21:14

michaelm hat geschrieben:Geschafft ! Geschafft ! Geschafft !


Hallo michaelm,

das klingt ja wirklich sehr gut und vielen Dank, dass Du uns hier auf dem Laufenden hältst! :D

Dann bin ich mal gespannt, wie am Ende den die "Reservefähre" aussehen wird! :wink: Aber es ist ein Schritt in die richtige Richtung. Am Ende bleibt uns die Povl noch lange erhalten! :P

Warum allerdings keine vernünftige Bahn-Verbindung (nachdem ja die Kopenhagenfähre eingestellt wurde) möglich ist, ist für ein angeblich so ökologisch ausgerichtetes Land wie DK schon seltsam.

Viele Grüße
Loriot

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Hans Klueche
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Alle Infos zum Thema natürlich auch in unseren News

Beitragvon Hans Klueche » 09.05.2015, 00:49

Hallo Bornholm.deler,

ich habe einmal alle Infos zur Nachbesserung des Bornholmer Verkehrsabkommens in einem Beitrag für unsere News zusammen getragen, auch wenn es vielleicht trockener als an anderer Stelle wirkt:

http://www.bornholm.de/news/daenemarks- ... 52553.html

Faktisch ist das alte Abkommen von Dezember in Kraft geblieben. Es beruht auf einer Vereinbarung der aktuellen Minderheitsregierung mit den wichtigsten Oppositionsparteien. So macht man in Dänemark trotz in unseren Augen unsicherer Machtverhältnisse beständige Politik und stellt sicher, dass auch bei einem eventuellen Regierungswechsel nicht gleich alle Beschlüsse revidiert werden. Und so eine, alle politischen Blöcke übergreifende Vereinbarung schnürt man ungern wieder auf. Also bekam die Dezember Vereinbarung ein "upgrade". Vielleicht half den Bornholmer dabei, dass schon ein inoffizieller Wahlkampf in Gang ist, denn laut Verfassung muss bis spätesten 14.September in Dänemark gewählt werden, wobei die amtierende Regierungschefin aber vorher noch jederzeit mit nur 21 Tagen Vorlaufzeit Neuwahlen ausrufen kann.

Natürlich habe ich auch einige Leute auf Bornholm kontaktiert. Færgen hält sich mit Stellungnahmen zurück, man kenne die Details noch nicht. Von anderer Seite hieß es, dass die Povl Anker wohl kaum das ganze neue Verkehrsabkommen bis August 2028 im Fährverkehr mit Bornholm erleben wird - das Thema wurde hier im Forum ja schon ausführlich diskutiert.

Ein wichtige, weil praktisch amtliche Quelle zu dem ganzen Thema, ist die Erklärung des Verkehrsministeriums dazu:
Bild

Download: http://www.trm.dk/~/media/files/publica ... rnholm.pdf
oder via: http://www.trm.dk/da/nyheder/2015/reger ... ingsfaerge

Hilsner fra Bielefeld

Hans

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