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Thema: Sømarken

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ente
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Beitragvon ente » 19.04.2015, 21:01

aber ich sehe gerade er hat angebaut und jetzt in einer anderen Farbe...
Mein Bild ist vom Sep. 2014

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Loriot
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Beitragvon Loriot » 19.04.2015, 21:45

Hallo Stefan,

ente hat geschrieben:ich glaube ich erkenne den auch wieder.
Ist auf dem Weg zum Strand gewesen.....linke Seite.
Wenn man vor dem Grundstück steht,ist links davon dieser kleine "Acker "


genau so meinte ich das, dann sind wir uns mit der Ferndiagnose ja einig. :D Außerdem habe ich viele Sommer in einem sehr schönen Ferienhaus ca. 250m weiter nördlich Urlaub gemacht, da bin ich oft an dem Grundstück vorbeigelaufen. :lol:

Stimmt, das Bild von Tom ist noch ohne Holzverkauf, Brænde sind eine gute Einnahmequelle und sie verderben nicht. :P Im Sommer braucht man ja nicht unbedingt Kaminholz, aber Anfang September sind die Abende oft schon kühl und es wird früh dunkel. Dann heize ich doch gerne den Ofen an. Wo kauft ihr denn Euer Holz? Recht gutes Preis-Leistungsverhältnis hatte ich in den letzten Jahren bei dem Stand "mit Tür" am südlichen Ortseingang von Pedersker, das Holz war schön trocken und die Säcke gut gefüllt. :wink:

Viele Grüße
Loriot

michaelm
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Beitragvon michaelm » 20.04.2015, 08:46

ummpf, wollte ich doch gleich sagen, das das dieser Stand ist, unser Lieblingsstand.
Den kennen wir seit unserem ersten Urlaub auf der Insel, die Kinder haben ihn auf den "Johannisbeerfritzen" getauft, weil er immer Johannisbeeren hatte, auch wenn es woanders keine mehr gab.

Ich glaube der alte Herr, der dort das Geflügel gezüchtet hat, lebt nicht mehr, ich habe dort lange keine alten Herren mehr sitzen sehen.

Manches an Obst und Gemüse wird auch extern geliefert, kommt also nicht direkt von dort, was der Sache keinen Abbruch tut.

Ich liebe diese Ecke, weil sie so schön an alte Schrebergärten erinnert und mit ihrer schönen Unordentlichkeit das Gegenteil von den meisten "militärische ausgerichteten" Gärten der Neuzeit darstellt.

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Loriot
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Beitragvon Loriot » 20.04.2015, 17:37

Hallo michaelm,

michaelm hat geschrieben:Den kennen wir seit unserem ersten Urlaub auf der Insel, die Kinder haben ihn auf den "Johannisbeerfritzen" getauft, weil er immer Johannisbeeren hatte, auch wenn es woanders keine mehr gab.
Ich glaube der alte Herr, der dort das Geflügel gezüchtet hat, lebt nicht mehr, ich habe dort lange keine alten Herren mehr sitzen sehen.


Die "Unordnung" des kleinen Hofs war für die Ecke vom sonst so ordentlichen Feriengebiet wirklich schon etwas provokant. :) Generell habe ich sogar das Gefühl, dass die Dänen häufig noch mehr die Ordnung in den Gärten lieben, als die sonst dafür so verrufenen Deutschen. 8) Wenn man sich alleine die Friedhöfe ansieht, dann werden die Linien mit dem Lineal gezogen und man traut sich kaum, die Kieswege zu betreten.... Etwas unwohl war mir aber mit der Tierhaltung, denn die "Abteile" wirkten nicht wirklich immer ganz artgerecht...

Das Problem mit den aussterbenden Kleinstbauernhöfen, bei denen sich die Rentner mit der Bewirtschaftung des Obst- und Gemüsegartens noch ein paar Kronen zur Rente verdienten, mussten wir ja schon an vielen Stellen beobachten.
Früher gab es sehr gutes Gemüse und Früchte am kleinen Bauernhof an am kleinen Dreieck (die Straße heißt auch Trekanten :)] am südlichen Ortsteil von Pedersker, auch der Hof unten in der "Senke" vom Baunevej (Dein Zubringer zum Ferienhausgebiet ;)) war sehr reichhaltig. Leider alles Geschichte...

Ich liebe diese Ecke, weil sie so schön an alte Schrebergärten erinnert und mit ihrer schönen Unordentlichkeit das Gegenteil von den


Und ich verbinde Schrebergärten gerade immer mit extrem regulierten Vereinswesen, in dem genau festgelegt ist, wie hoch die Hecke sein darf, wie viel Rasen darf und welche Fläche für "Nutzanbau" verwendet werden muss. :)

Viele Grüße
Loriot

michaelm
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Beitragvon michaelm » 21.04.2015, 11:03

Hej Loriot,
oh ja, ich gebe Dir völlig Recht und, leider, es scheint in DK noch viel mehr Sitte zu sein, einen Garten möglichst unnatürlich aussehen zu lassen.

Eines der schönsten alten Sommerhäuser in Vestre Sømarken am Vestre Sømarksvej, namens "Storeslem", vom einstigen Eigentümer liebevoll mit der gesamten Verwandschaft errichtet und über die Jahre ausgebaut, wurde 2008/9 vom neuen Besitzer, einem Geldsack, abgerissen.
Das gesamte Gelände, ein herrliches Naturgrundstück, wurde planiert, die Bäume gefällt. das Grundstück eingeeebnet und in die übliche platte Rasenwüste verwandelt. Der Neubau kam aus dem Musterkatalog und sieht ebenso glatt wie doof aus.

Eine andere Ecke von Vestre meiden wir, seitdem wir in einem Urlaub erlebt haben, wie zwei dänische Hausbesitzer ihre sommerliche Langeweile durch stundenlange Fahrten mit dem Aufsitzrasenmäher vertrieben haben. Besonders gerne Sonnabends ab 8:00 früh.
Seitdem guck ich mir vor der Miete eines Hauses die Umgebung an:
Gibt es dort verdächtig viele militärisch ausgerichtete Gärten, suche ich mir lieber etwas anderes aus.

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