Forum: Allgemeine touristische Fragen und Tipps zu Bornholm
Thema: Zecken

Allgemeine touristische Fragen und Tipps zu Bornholm - alles, was mit Bornholm zu tun hat und nicht in eine der mehr spezialisierten Rubriken weiter unten passt, kommt hier hinein!
Anaita
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Zecken

Beitragvon Anaita » 20.07.2017, 19:17

Hallo, wichtig für Bornholm-Neulinge: bitte nehmt unbedingt passendes Gerät zum Zecken entfernen mit! So viele Zecken wie ich mir hier in bisher 2 Wochen eingefangen habe, hatte ich vorher in fast 50 Jahren nicht - und noch dazu FSME-Gebiet.
LG, Anaita

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Loriot
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Re: Zecken

Beitragvon Loriot » 20.07.2017, 20:54

Oh ja, je nach Jahr, Jahreszeit und Region gibt es wirklich einige Zecken auf Bornholm! Trotzdem sollte man bitte nicht in Panik verfallen. :D

Zecken sitzen besonders auf Gräsern und Buschwerk, so dass sie beim Vorbeilaufen auf Beine oder Arme gebracht werden können. Oberste Devise ist also immer, nach dem Waldbesuch die Haut gründlich anzusehen, schon als Kinder wurde das so bei uns "praktiziert". :)

Laut FSME-Karte ist Bornholm tatsächlich ein FSME-Endemiegebiet. Eine Impfung gegen Frühsommer-Meningo-Enzephalitis ist somit sinnvoll und empfohlen. Wenn man keine Grundimmunisierung hat, dann sollte man bitte mindestens 8 Wochen (eher 12-14 Wochen) vor der Reise mit der Impfung beginnen. Denn erst nach zwei Wochen nach der zweiten Impfung ist der Schutz garantiert. Die zweite Impfung erfolgt 1-3 Monate nach der 1. Impfung, wobei ein größerer Abstand eher besser ist.
Eine 3. Impfung sollte 6-12 Monate nach der 2. Impfung erfolgen, nur damit wird ein dauerhafter Immunschutz aufgebaut. Dieser wird dann nach 5 Jahren (unter 50. LJ) oder alle 3 Jahre (über 50) aufgefrischt. Wenn 3 Impfungen gegeben wurden, dann kann auch bei abgelaufenem Impfschutz schneller wieder eine Immunität aufgebaut werden, daher ist die 3. Impfung auf jeden Fall wichtig!

Wenn alle Stricke reißen dann kann man mit dem Impfstoff "Encepur" auch ein Schnellschema erfolgen:
1. Impfung jetzt, dann nach 1 Woche und nach 3 Wochen, ab dieser Impfung (auch wieder 14 Tage nach der 2.) ist ein Impfschutz zu erwarten. Bei diesem Schema muss die Auffrischung schon innerhalb von 12-18 Monaten erfolgen.

Kleiner Exkurs: Eigentlich zahlt die gesetzliche Krankenversicherung solche Impfungen nur, wenn man im Endemiegebiet wohnt, sie Besuchen innerhalb Deutschlands oder beruflichen Aufgaben dienen. Mittlerweile ist es damit entspannter, bei Nachfragen aber bitte immer antworten, dass man "Verwandte im Bayerischen Wald" besuchen möchte. :P :D

Wenn FSME geimpft ist, kann man in Bornholm sehr entspannt in den Wald gehen.

Denn die andere Krankheit wäre die Borreliose - über die im Internet viele gruselige Foren existieren. Das ist eine bakterielle Infektion, die sich im Stadium 1 + 2 sehr gut antibiotisch behandeln lässt.

Falls doch eine Zecke drin ist:
Mit der Zeckenzange (oder anderem Werkzeug) vorsichtig entfernen. Bei der Zange die Zecke gut fassen und einfach so Zug ausüben, dass sie nicht aus der Zange rutscht. Diesen Zug 1-5min halten, wenn sie rausrutscht, wieder ziehen. NICHT mit Gewalt, nicht schrauben (eine Zecke hat kein Gewinde...) eine leichte Drehung kann helfen. Die Zecke lebt und braucht Zeit, ihren Saugapparat aus der Haut zurückzuziehen.

Sollte doch ein Rest in der Haut bleiben, ist die Entfernug nicht so einfach, bitte kein Massaker anstellen, der Rest wird vom Körper irgendwann selbst abgestoßen.

Danach den Einstich beobachten: Eine normale Lokalreaktion ist NORMAL, die Papel bleibt länger als bei einem Mückenstich, juckt etwas. Die Wanderröte ("Erythema migrans") ist diffuse sich kreisförmig ausbreitende Rötung, die oft zentral abblasst (Schießscheibe). Das ist ein Grund, ein Antibiotikum zu nehmen, würde ich auch ohne Laboruntersuchung machen. Bei Verdacht (und nur dann) auf eine Borreliose ist eine Serokonversion im Blut erst nach ca. 6 Wochen zu erwarten.

Jeder alte Borreliosetiter bleibt nachweisbar (IgG Titer bleibt), führt aber leider nicht zu einer Immunität. Das bedeutet nicht, dass man "Borreliose" hat. Die Untersuchung von der entfernten Zecke auf das Vorhandensein von Borrelien ist NICHT sinnvoll.

Wenn die Zecke weniger als 24h in der Haut war, ist das Infektionsrisiko gering.

Ich selbst habe jedes Jahr mehrere Zecken (sammele Pilze und Blaubeeren...) auf Bornholm und trotz der Nachschau schmuggelt sich halt immer mal eine wieder ein. Ich habe alle brav entfernt, den Einstich beobachtet und noch NIE ein Antibiotikum deshalb benötigt oder auch nur einen Titer bei mir bestimmt.

Fazit: FSME auf Bornholm: Wenn man in der Natur aktiv ist, bitte ja!
Zecken sonst: Nach der Exkursion gut absuchen, wenn es doch zu einem Stich gekommen ist, mit Geduld und gutem Werkzeug entfernen, den Einstich beobachten.
Bei Verdacht auf eine Borreliose (Hautveränderung oder im Intervall seltsame Gelenkbeschwerden) Borrelientiter bestimmen lassen bzw. bei eindeutiger Symptomatik direkt antibiotisch behandeln.

Und: KEINE Panikforen im Internet besuchen!

Viele Grüße
Loriot

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Re: Zecken

Beitragvon Bonavedde » 20.07.2017, 21:12

Hej,

es hilft auf alle Fälle "Schwarzkümmelöl" ! Wie auch immer als "Saft" oder Pillen. Vor Jahren hatte ich reichlich Zecken. Jetzt nicht mehr......
Frei nach Søren Sillehoved =
Die Insel Bornholm ist der Stoff, aus dem man Träume macht. Wer diesen Traum nur einmal erlebt hat, ja,
der ist verloren !

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Re: Zecken

Beitragvon Loriot » 20.07.2017, 21:51

Bonavedde hat geschrieben:es hilft auf alle Fälle "Schwarzkümmelöl"


Knoblauch hilft jedenfalls nicht. :D :D :D

Meine Erfahrung ist, dass es jedes Jahr etwas anders ist, wie bei Mücken einige einfach "empfänglicher" sind. Autan habe ich vor jedem Waldbesuche drauf, lange Kleidung an, wenn es um Pilze und Blaubeeren geht. Trotzdem ist bin ich leider ein gerne gesehenes Opfer - noch lieber mögen mich die Mücken. :P

Wenn ich mit anderen spazieren gehe, brauchen die kein Autan, sind alle Mücken bei mir. 8)

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Re: Zecken

Beitragvon Viking76 » 20.07.2017, 22:05

hier im norden ist von zecken noch nichts bekannt.
noch nichts negatives gehört.
ich meide hohes gras,halte mich nur auf den Wanderwegen auf,wenn ich doch mal auf abwegen bin,suche ich meine Kleidung nach zecken ab.
sitzen die Viecher am Campingplatz?
Auf Bornholm lebst Du Geschichte

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Re: Zecken

Beitragvon Loriot » 20.07.2017, 22:17

Wenn Du nur auf Wegen gehst und nicht mit den Armen oder Beinen durch Gräser oder Gebüsch streichst, ist das Risiko gering. Natürlich gibt es auch auf dem Campingplatz Zecken, aber nicht auf Schotterweg zum Badezimmer oder auf dem Gartenstuhl vor dem Wohnwagen. 8)

Aber suche lieber die Haut ab und nicht die Kleidung. :)

Viele Grüße
Loriot

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Re: Zecken

Beitragvon Anaita » 20.07.2017, 23:19

Panik will ja niemand machen - aber man sollte es wissen. Wir hatten jetzt nach jeder Wanderung, egal ob Paradisbakkerne, Almindingen oder Ro immer mehrere Zecken - trotz aller Kontrolle. Die Mistviecher sind so winzig! Mit ner Zange bekommt man die gar nicht richtig zu fassen - Karte geht besser.

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Re: Zecken

Beitragvon Loriot » 21.07.2017, 07:20

Hallo Anaita,

Anaita hat geschrieben:Panik will ja niemand machen - aber man sollte es wissen.


mein Beitrag war auch nicht so gemeint, als hättest Du Panik gemacht, sorry, falls das so rübergekommen ist.

Ich wollte mehr ergänzen, dass Zecken an einigen Orten (nicht nur auf Bornholm) wirklich häufig sind und 20m weiter keine einzige krabbelt. Daher ist das "Absuchen" der freiliegenden Hautpartien (Arme, Beine) nach Verlassen des Waldes immer gut. Beim Pilzesammeln schaue ich auch zwischendurch immer mal auf meine Hände und Unterarme. Zu Hause im Bad dann gerne nochmal "genau" nachsehen. 8)

Sollte einen eine Zecke doch erwischt haben, dann Ruhe bewahren, es ist auch kein medizinischer Notfall, um nachts das Krankenhaus aufzusuchen. :twisted:

Bei der Zeckenentfernung natürlich das Werkzeug nehmen, mit dem man das Biest besser fassen kann. Tatsächlich wird aber meist zu schnell zu viel Gewalt angewendet, so dass die Zecke eben nicht loslassen kann und der Kopf mit dem Stechapparat hängen bleibt, und der ist nicht gut heraus zu bekommen. Daher mein Hinweis für die Zange: Zug aufbauen und Geduld haben, ggf. nachfassen, dauert wirklich auch mal 5min.

Die winzigen Zecken ("Nymphen") bohren auch nicht so tief und können daher leichter entfernt werden. Oft haben die Biester auch erst angefangen, sich einzugraben, dann gehen sie auch leichter raus. Wahrscheinlich haben die ganz winzigen Zecken auch ein geringeres Übertragungsrisiko für Borrelien.

Also: Augen auf, wie von Anaita empfohlen. Aber wenn sie einen doch erwischt, ist man nicht gleich todkrank. :D :D

Viele Grüße
Loriot

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Re: Zecken

Beitragvon Uwe » 21.07.2017, 11:49

Hallo
Bei uns auf Rügen gibt es ja auch reichlich Zecken. Als Naturfreund und begeisterter Pilzesammler kenne ich die Zecken genug aus eigener Erfahrung. Aus dem Grunde habe ich mir nur für die Pilztouren eine Zeckenschutzhose gekauft. Das sind dauerhaft imprägnierte Stoffe, ab 40 € ist man dabei. Seit dem Besitz gibt es für mich das Zeckenproblem nicht mehr. https://www.youtube.com/watch?v=PPG7q8IbWQA
Eine Jacke besitze ich nicht. Die Hose ist ausreichend. Man kann sich auch schnell mal die Hose anziehen, wenn man zufällig eine interessante "Pilzecke" findet.

lutz
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Re: Zecken

Beitragvon lutz » 24.07.2017, 10:18

Loriot hat geschrieben: ...so dass die Zecke eben nicht loslassen kann ...


Du meinst wirklich, dass diese Mistviecher, die schon anfangen vor Gier zu vibrieren wenn ein Warmblütler nur in ihre Nähe kommt, so einfach wieder "loslassen" können :shock: ?
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Loriot
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Re: Zecken

Beitragvon Loriot » 24.07.2017, 15:33

Hallo Lutz,

da muss man halt mit der notwendigen Autorität auftreten, bei mir wissen die Zecken genau, dass sie keine Chance haben. 8) Ich habe aber auch jede Saison genug Übung, leider auch oft mit den Resten desaströser Selbstverstümmelungen... :roll:

Uwe hat geschrieben:eine Zeckenschutzhose gekauft. Das sind dauerhaft imprägnierte Stoffe, ab 40 € ist man dabei.


Hallo Uwe, vielen Dank für den Tipp! Im Wald bin ich ja doch meist mit langer Hose unterwegs, außer wenn ich ganz spontan mal bei einer Wanderung dem Pilzblick folgend in die Botanik hüpfe. Meist sitzen die Zecken dann ja eher im Knöchelbereich, wenn man keine langen Strümpfe und Stiefel trägt. Aber das Material sieht interessant aus, ist es nicht sehr luftundurchlässig und warm?
Ein imprägniertes Hemd habe ich auch, insbesondere gegen Mücken, die ja gerne durch dünne Baumwolle hindurchstechen können.

Viele Grüße
Loriot

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Rokkestenen
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Re: Zecken

Beitragvon Rokkestenen » 24.07.2017, 17:37

Hallo zusammen,

man kann auch "normale" Kleidung umfunktionieren. Es gibt bspw. von "NoBite" entsprechende Mücken- und Zeckenimprägnierung, deren Wirkstoff etwa einen Monat hält. Einfach mal googeln. Zudem hat NoBite auch gute Produkte zum Auftragen auf die Haut. Da wäre dann u.U. auch Ballistol Stichfrei zu empfehlen, die vergleichsweise weniger dicke chemische Keule. Wer es ganz natürlich möchte, kann mal Schwarzkümmelölpräparate probieren.

Und wenn doch mal angedockt wird, empfehle ich O´Toms Tick Twister, eine Art Kuhfuß zum Herausdrehen der Mistviecher. Ist in meinen Augen sowohl bei Zwei- wie auch Vierbeinern in Sachen Bedienfreundlichkeit unerreicht.

Wichtig ist, nicht in Hysterie zu verfallen, wenn man mal vernascht wird. Klar sind das Mistviecher, aber man hat nicht automatisch FSME oder Borreliose, wenn man erwischt wird - auch wenn gerade im Netz häufig so getan wird. Einfach den Bißbereich im Auge behalten. Meist haben die Nachwehen eine Haltbarkeit wie ein Mückenstich.
Med venlig hilsen fra Grünberg,
Annika og Andi

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Re: Zecken

Beitragvon Loriot » 24.07.2017, 22:36

Hallo Rokkestenen!
Rokkestenen hat geschrieben: empfehle ich O´Toms Tick Twister, eine Art Kuhfuß zum Herausdrehen der Mistviecher.


Das Video sieht ja wirklich "beeindruckend" aus, ich wundere mich aber etwas, da genau das Drehen der Zecken nicht empfohlen wird und oft gerade bei länger in der Haut befindlichen Quälgeistern der Kopf abreißt. Ich weiß auch nicht, wie gut das Ding mit den ganz kleinen Dingern funktioniert. Ich werde mir mal bei Gelegenheit so ein Ding bestellen und im Selbstversuch testen. 8) Meist habe ich schon 2-3x pro Jahr die Gelegenheit dazu... :roll:

Rokkestenen hat geschrieben:Wichtig ist, nicht in Hysterie zu verfallen, wenn man mal vernascht wird.
Meist haben die Nachwehen eine Haltbarkeit wie ein Mückenstich.

Langsam habe ich das Gefühl, dass die hier aktiven Naturfreunde es entspannt sehen können und mit dem Problem einfach pragmatisch umgehen, wie schön! :wink:

Die Nachwehen eines Zeckenstichs (offiziell stechen die tatsächlich...) sind aber meist etwas länger zu spüren und zu fühlen, als bei einem Mückenstich, finde ich. Also auch hier ganz in Ruhe abwarten, die Lokalreaktion ist völlig normal und kann eine ganze Weile bleiben. 8)

Viele Grüße
Loriot

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Re: Zecken

Beitragvon Viking76 » 24.07.2017, 23:00

hier auf Bornholm ist alles wieder entspannt,keine neuen zeckenangriffe mitbekommen 8)
Auf Bornholm lebst Du Geschichte

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Rokkestenen
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Re: Zecken

Beitragvon Rokkestenen » 25.07.2017, 10:54

Loriot hat geschrieben:Das Video sieht ja wirklich "beeindruckend" aus, ich wundere mich aber etwas, da genau das Drehen der Zecken nicht empfohlen wird und oft gerade bei länger in der Haut befindlichen Quälgeistern der Kopf abreißt. Ich weiß auch nicht, wie gut das Ding mit den ganz kleinen Dingern funktioniert. Ich werde mir mal bei Gelegenheit so ein Ding bestellen und im Selbstversuch testen.


Hej Loriot,

du, ich bin da komplett pragmatisch. Rausdrehen, ziehen... Ich mache da keine Wissenschaft draus, weil es m.E. nicht entscheidend ist. Die langen Diskussionen über das Für und Wider der Methoden, wie sie im Netz auch unter Medizinern geführt werden, sind nach meiner naiven Weltsicht akademischer Natur und praktisch ein Streit um des Kaisers Bart. Was auch immer, Hauptsache ist, der Kopf und die Beißwerkzeuge werden komplett entfernt - und da sind sich ja alle einig. Und genau da versagen Zeckenzangen und Pinzetten gerne mal, bzw. der Anwender, weil zu weit am Körper angesetzt wird. Die Gefahr ist gebannt mit den "Hebelinstrumenten", weil unmittelbar an der Haut angesetzt wird. Ich habe z.B. auch für unterwegs eine Zeckenkarte, da kann man die Zecke nur mit ziehen. Funktioniert auch. Wenn ich aber die Wahl habe, drehe ich mit dem Zeckenhaken.

Den Tick Twister gibt es in unterschiedlichen Größen, ich habe auch einen kleinen für die Zecken in Nymphen. Ich bin überzeugt, dass sich die Dinger auch zum Ziehen prima eignen, die sehen ja nicht zufällig aus wie ein Kuhfuß. :wink:

Vielleicht überzeugt er dich ja wie mich. Ich muss regelmäßig bei mir selbst wie auch bei meinem Hund ran... Letztes Jahr habe ich meine Althündin Inder Fallzahl geschlagen, dieses Jahr liegt mein Welpe vorne. :D

Liebe Grüße an alle
Med venlig hilsen fra Grünberg,
Annika og Andi

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