Museen Bornholms Kunstmuseum
Kunst der Bornholmer Malerschule an den Helligdomsklipperne
Übersicht
Bornholms wichtigste Sehenswürdigkeiten im Überblick - von der Burgruine Hammershus über die Leuchttürme am Hammeren bis zur Festungsinsel Christiansø, mit Preisen und Tipps.
Museen Kunst der Bornholmer Malerschule an den Helligdomsklipperne
Inselgeschichte von den Goldgubbern bis 1945
Weitere Ziele Seefestung von 1684 mit zwei Turmmuseen
Attraktion Begehbarer Aussichtsturm auf dem Hammeren
Attraktion Dänemarks höchster Leuchtturm an der Südspitze
Weitere Ziele Burgruine auf 74-m-Felsen über der Ostsee
Lebendes Keramikmuseum in Rønne seit 1859
Museen Naturerlebniszentrum für 1,7 Milliarden Jahre Erdgeschichte
Rundkirchen & Kirchen Kleinste Rundkirche mit Passionsfries
Rundkirchen & Kirchen Besterhaltene Rundkirche mit Schöpfungs-Fresken
Rundkirchen & Kirchen Größte und älteste Rundkirche Bornholms
Rundkirchen & Kirchen Höchste und schlankste Rundkirche der Insel
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Bornholm ist eine Insel der weiten Wege und kleinen Höhepunkte: Statt einer dichten Museumsmeile verteilen sich die Sehenswürdigkeiten über die ganze Insel und bis hinaus aufs Meer. Als eigene Highlight-Seiten stellen wir hier die drei Klassiker vor - die Burgruine Hammershus, die Leuchttürme am Hammeren und die Festungsinsel Christiansø. Die Strände führt der eigene Strände-Hub; weitere Ziele wie Rundkirchen, Mittelalterzentrum oder Glaskunst stellen wir weiter unten und in den Ortsporträts vor.
Hammershus an der Nordwestspitze ist der unbestrittene Star: Nordeuropas größte Burgruine, auf einem 74 Meter hohen Granitfelsen über der Ostsee und mit rund 400.000 Besuchern pro Jahr die meistbesuchte Attraktion der Insel. Die Ruine ist ganzjährig rund um die Uhr frei zugänglich, das Besucherzentrum Brohuset samt Ausstellung kostet nichts. Plane ein bis zwei Stunden ein, mit Aufstieg und Aussicht gern länger.
Nur wenige Kilometer entfernt stehen die Leuchttürme vom Hammeren. Der Hammerfyr thront auf Dänemarks einzigem Granithorst, von seiner Plattform reicht der Blick 91 Meter über dem Meer bei klarem Wetter bis zur schwedischen Küste und bis Christiansø. Der gedrungene Hammerodde Fyr am Wasser ergänzt ihn. Mehr zum Thema bündelt der Guide Leuchttürme.
Das dritte Highlight liegt 18 Kilometer draußen in der Ostsee: Christiansø, Dänemarks einzige Schäreninsel und eine konservierte Seefestung von 1684. Autofrei, mit zwei Turmmuseen und einer eigenen Verwaltung unter dem Verteidigungsministerium. Erreichbar ist die Insel nur per Fähre ab Gudhjem.
Abseits der drei Höhepunkte lohnen mehrere Ziele, die sich gut zu einer Inselrunde verbinden lassen.
Mittelalterzentrum und Rundkirchen. Im Umland von Gudhjem erweckt das Bornholms Middelaldercenter in Østerlars das Mittelalter zum Leben (Saison Mai bis Oktober, Eintritt je nach Zeit 90 bis 125 kr, Kinder 60 bis 75 kr; großes Mittelalterfest Mitte Juli). Gleich nebenan steht Østerlars, die größte und bekannteste der vier Bornholmer Rundkirchen – die übrigen sind Olsker, Nylars und Nyker. Vier der nur sieben mittelalterlichen Rundkirchen Dänemarks stehen auf der Insel; sie entstanden im 12. und 13. Jahrhundert auch als Wehrbauten und kosten meist 10 bis 30 DKK Eintritt.

NaturBornholm. In Aakirkeby erklärt NaturBornholm auf rund 3.000 m² die Geologie und Natur der Insel, mit Dinosauriern und einer Stelle zum Fossiliensuchen im Außenbereich (Saison etwa 10 bis 17 Uhr, Eintritt rund 150 DKK, Kinder etwa 75 DKK).
Für Familien. Der Freizeitpark Brændesgårdshaven (früher Joboland) bei Svaneke bündelt Fahrgeschäfte, einen großen Wasserpark und einen Kleintierzoo (Mai bis September). Sportlicher ist die Zipline Tovbanen über dem Opalsøen bei Allinge, die als längste Dänemarks gilt – 290 Meter über den ehemaligen Steinbruchsee (Juni bis August, ab 189 DKK, Mindestgröße 120 cm).
Strand und Kunsthandwerk. Im Süden liegt der feine weiße Sandstrand von Dueodde; alle Küstenabschnitte bündelt der Strände-Hub. Bornholms zweites Markenzeichen ist das Kunsthandwerk – tiefer einsteigen kannst du bei der Glaskunst und beim Shopping.
Zwei der drei Höhepunkte sind gratis, einer kostet Eintritt - und „ganzjährig geöffnet” gilt nur eingeschränkt:
Als beste Reisezeit für alle drei gemeinsam empfiehlt sich die Schulter im Mai bis Anfang Juni oder Anfang bis Mitte September: Dann sind Turmmuseen und Hammerfyr geöffnet, die Fähre fährt brauchbar oft, und Hammershus ist weniger überlaufen. Praktische Hinweise zur Anfahrt bündelt der Guide Anreise.
Kostenlos sind Hammershus und die Leuchttürme am Hammeren. Die Burgruine Hammershus ist rund um die Uhr frei zugänglich, das Besucherzentrum samt Ausstellung kostet nichts - nur fürs Parken fallen in der Saison (Samstag vor Palmsonntag bis zu den Herbstferien) 35 DKK für 6 Stunden an, sonst ist es gratis. Der Hammerfyr hat freien Eintritt im Sommerhalbjahr, der Hammerodde Fyr ist von außen frei sichtbar, die Parkplätze sind kostenlos. Christiansø ist dagegen kostenpflichtig.
Hammershus, Nordeuropas größte Burgruine und mit rund 400.000 Besuchern pro Jahr die meistbesuchte Attraktion der Insel. Die Ruine thront auf einem 74 Meter hohen Granitfelsen über der Ostsee, ist ganzjährig frei zugänglich und am stimmungsvollsten zum Sonnenuntergang.
Als eigene Highlight-Seiten führen wir hier drei Klassiker - Hammershus, die Leuchttürme am Hammeren und die Festungsinsel Christiansø. Daneben hat die Insel viele weitere Ziele wie die vier Rundkirchen, das Mittelalterzentrum, NaturBornholm oder die Glaskunst-Werkstätten; diese stellen wir in den jeweiligen Ratgebern und Ortsporträts vor. Die Strände bündelt der eigene Hub.
Die Fähre ab Gudhjem kostet hin und zurück je nach Saison 220 bis 320 DKK für Erwachsene und 120 bis 180 DKK für Kinder von 6 bis 14 Jahren; Kinder bis 5 Jahre fahren gratis. Der Museumseintritt für beide Türme kommt mit 40 DKK pro Erwachsenem (20 DKK für Kinder 6 bis 15 Jahre) hinzu. Ab dem 7.4.2026 gilt zusätzlich ein temporärer Ölzuschlag von 10 DKK pro Ticket - Stand 2026, vor der Buchung prüfen.
Späte Nebensaison beziehungsweise Schulter ist der beste Kompromiss: Mai bis Anfang Juni oder Anfang bis Mitte September. Dann sind die Turmmuseen auf Christiansø geöffnet (18.4. bis 20.10.) und der Hammerfyr im Sommerhalbjahr begehbar, die Fähre fährt brauchbar oft und Hammershus ist weniger überlaufen als in der Hochsaison. Reine Hochsaison lohnt nur, wenn maximale Fährfrequenz nach Christiansø Priorität hat.